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Sex?

Der Hobbyfotograf Mario Weißschnur hat sich in der relativ kurzen Zeit seiner Auseinandersetzung mit der Aktfotografie ein durchaus bemerkenswertes Portfolio überdurchschnittlicher Aufnahmen erarbeitet. Besonders interessant ist hierbei seine Fähigkeit, die einzelnen Bild - Kompositionen maßvoll und doch sehr assoziativ zu kreieren. Dazu gehört zum einen der geschickte Umgang mit Farben und Licht, zum anderen gelingen ihm immer wieder raffinierte Arrangements, die sowohl im Studio, als auch bei Shootings in besonderen Locations ihre faszinierende Wirkung entfalten. Seine Modelle treten dabei in der Regel in den Hintergrund - erst das Zusammenspiel mit den verwendeten technischen Elementen, bzw. die Kontraste einer Aufnahme in einer Fabrik erzielen dann die gewünschten und beeindruckenden Effekte. Man darf gespannt sein, in welche Höhen sich diese junge Fotografenkarriere noch entwickelt.

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Mein Name ist Mario Weißschnur und ich bin 30 Jahre alt. Seit ca. 2 Jahren betreibe ich als Hobbyfotograf die Aktfotografie.
Wie Sie unschwer an meinen Fotos erkennen werden, setzte ich keine „HIGH END„ Technik ein, um relativ gute Ergebnisse zu erzielen. Meistens reichen mir die vorhandenen Lichtelemente, wie zum Beispiel: Deckenlampen, Arbeitsplatzleuchten und „Steckdosenspots„ mit verschiedenen Farbfiltern und einen alten Diaprojektor, den ich allerdings erst seit kurzem zu meiner Ausstattung zählen darf. Ansonsten benutze ich den heimischen Computer, um das zu erreichen, was ich auf herkömmlichen Weg nicht schaffe, oder nur schwer zu realisieren ist. Auch fototechnisch liege ich nicht sehr hoch. Meine Fotokamera ist eine Kleinbildformatkamera von Minolta, Typ: „Minolta DYNAX 404 SI DATE„, mit einem SIGMA – ASPHERICAL IF 28-105 mm Objektiv. (ohne hier gleich Werbung zu machen) 
Meine Anregungen und Bildideen bekomme ich aus einschlägigen Fotozeitschriften und Büchern. Über diese habe ich mir auch mein Wissen angeeignet. Man muss es nicht unbedingt gelernt haben. Probieren geht über Studieren. 
Des weiteren sind die Modelle auf meinen Fotos keine Profis. Sie alle kommen aus meinem Bekanntenkreis. Denn es ist einfacher für einen Hobbyfotografen sich erst mal im eigenen Familien-, und Freundeskreis umzuhören, als sich auf die meist sehr teuren Profimodelle zu stürzen. Es muss auch nicht immer gleich ein Fotostudio sein, dass man sich (für einen Hobbyfotograf) recht teuer angemietet hat. Es reicht für den Anfang ein separates und umgebautes Zimmer in der eigenen Wohnung, oder auch der Park oder der Wald in der näheren Umgebung. Wenn man Glück hat und über Beziehungen an ein Gebäude kommt, ist das natürlich auch eine sehr angenehme Abwechslung. Wichtig ist für mich die Umgebung. Denn dort sollten sich das Modell und der Fotograf wohlfühlen. Außerdem muss das Modell vertrauen zum Fotografen haben. Das erreiche ich meistens über einzelne Gespräche und schon vorhandenem Bildmaterial, wo die Personen sehen können, wie im einzelnen die Fotos aussehen und wirken. Auch über Ideen wird vorher gesprochen. Es ist für mich sehr wichtig, dass vor einem Shooting eine Idee im Kopf ist. Ohne diesen Plan gehen meistens die Aufnahmen daneben. Und das Modell weiß, worauf es dem Fotografen ankommt.
Ein sehr guter und wichtiger Nebeneffekt ist für mich und dem Modell die Hintergrundmusik. Je nachdem, was ich in den Fotos auszudrücken versuche, verwende ich die unterschiedlichsten Musikrichtungen. Auch die Lieblingsmusik des Modells wird eingesetzt. Meist hilft es der Person sich zu entspannen und locker zu werden.
Ein bevorzugtes Fotomaterial habe ich nicht. Wie schon zu Beginn erläutert, muss es nicht immer teuer sein. Denn meine eigentliche Arbeit findet meistens zu Hause am Computer statt. Die so entstandenen Bilder schicke ich dann über einen Onlineservice einer Drogeriekette ein. Klar habe ich zum Anfang die Bilder auf Fotopapier selbst ausgedruckt. Aber die Ergebnisse in punkto Auflösung waren meist nicht befriedigend. Außerdem sind die Farbpatronen recht teuer. Der Nachteil den man über einen Onlineservice hat beschränkt sich meist auf zwei bis drei Punkten: 1. die maximale Größe der Prints liegt bei 20 x 30. 2. Alle Prints sind nur in Hochglanz zu bekommen. (wie es bei anderen Unternehmen ist, weiß ich noch nicht) und drittens: mit einer Wartezeit von ca. einer Woche muss man schon rechnen. (bei Selbstabholer) Und wenn man sie auf dem Postweg bekommt, kann man ruhig noch mal 2 bis 3 Tage dazurechnen. Außerdem weiß man nicht, wie die Fotos dann bei einem ankommen. Kniffe und Eselsohren sind bei Originalen nicht gerade gern gesehene Effekte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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